Duo Bajanello


Duo BajanelloDas DUO BAJANELLO – Daniela Grenz (Bajan) und Julia Polziehn (Violoncello) – spielt seit 1997 zusammen. Die beiden Musikerinnen hatten sich ein Jahr zuvor als Stipendiatinnen des 8th Waterford Foods International Masterclass Festivals (Irland) kennen gelernt, wo sie erstmals gemeinsam bei den Professorinnen Maria Kliegel (Köln) und Elsbeth Moser (Hannover) Unterricht als Duo nahmen und auch konzertierten.

Daraus resultierte ein Kammermusikstudium an der Hochschule für Musik und Theater Hannover bei Prof. Klaus Heitz (Violoncello) und Elsbeth Moser (Bajan), das sie mit dem Konzertexamen und der Note „sehr gut“ abschlossen.

Der Gewinn des renommierten Wettbewerbs 23° Premio e Concorso internazionale in Castelfidardo (Italien) ermöglichte dem DUO BAJANELLO  eine rege nationale und internationale Konzerttätigkeit – nicht zuletzt auch wegen seiner außergewöhnlichen instrumentalen Besetzung, die ein Auftreten an nahezu allen denkbaren Konzertorten ermöglicht.
1999 erreichten die beiden Künstlerinnen das Finale des GEDOK-Wettbewerb in Berlin.

DAS REPERTOIRE des Ensembles reicht vom Barock bis zur Aventgarde. Schwerpunkte sind hier u.a. Johann Sebastian Bachs Gambensonaten, ein Programm mit spanischen Werken, das Schaffen Astor Piazzollas und die Interpretation zeitgenössischer Musik. Das mitreißende Spiel auf hohem technischen Niveau von Julia Polziehn und Daniela Grenz sowie die besonderen Klangmöglichkeiten dieser Besetzung inspirieren Komponisten stets aufs Neue, für das DUO BAJANELLO zu schreiben und es um die Uraufführung des entstandenen Werkes zu bitten.

Eine CD- Einspielung des DUO BAJANELLO  liegt unter dem Titel „the touch of piazzolla“ vor und ist im Verlag Dohr Köln (DCD014) erschienen.



„ Die beiden deutschen Musikerinnen Julia Polziehn, Violoncello und Daniela Grenz, Bajan haben sich 1997 auf einem Meisterkurs in Irland kennen gelernt. Beide gehen mit sehr wachen Sinnen durch die Welt, spüren die immensen Möglichkeiten der noch nicht entdeckten musikalischen Welt gleichermaßen und sind somit aufeinander aufmerksam geworden.
Hier fühlen zwei ausgezeichnete Musikerinnen ein reiches musikalisches Betätigungsfeld, Pionierarbeit reizt sie und regt sie an. Besondere Aufgaben finden sie in der zeitgenössischen Musik.
Sie scheuen keine Mühen, ihr Repertoire in regelmäßiger Probenarbeit zu erweitern und wunderbare Musik „unter die Leute“ zu bringen.
Künstlerische sowie menschliche Intensität zeichnen das „Duo Bajanello“ aus. Auf Grund unermüdlichen und begeisterten Engagements der beiden verdienen sie jede Unterstützung in Form von Auftrittsmöglichkeiten oder auch auf dem Tonträgersektor.“

(Prof. Maria Kliegel, Musikhochschule Köln)



„Ein besonderes Konzert  Das DUO BAJANELLO auf Baltrum – Virtuose Leistungen“

„(...) Die beiden Instrumentalistinnen gehen souverän mit den verschiedenen Musikepochen und Musikstilen um. Darauf lenken sie bereits mit brilliantem Programmaufbau die Aufmerksamkeit.

(...) Hervorzuheben sind auch die außerordentlich kultivierte Tongebung von Grenz und Polziehn, bei aller Hingabe an das jeweilige Stück doch immer diszipliniert und das präzise, einfühlsame Zusammenspiel; Violoncello und Bajan verschmolzen zu einem, oft orchestralen Klang, ließen dennoch einander die Freiräume, die die Struktur der Werke durchsichtig machte.

(…) Diese beiden Namen sollte man sich merken.“

(M. Dubberke)



„Dieses Duo suchte sich einen Sonderweg“

„An dieser neuen CD fällt einiges sofort auf und aus dem Rahmen: Thema, Titelbild der Texteinlage, Produzent und Gruppe, dazu bestimmte „Niederrhein-Verbindungen“, die allerdings gar nichts mit dem sehr hohen und nicht alltäglichen Anspruch zu tun haben, den diese CD für sich reklamiert  -  und befriedigt. (…) “

(Westdeutsche Zeitung)



„The touch of piazzolla“

„Daniela Grenz (Bajan) und Julia Polziehn (Violoncello) haben Piazzolla begriffen: Wie sie musikalisch ihre Instrumente bis zur jeweiligen Selbstaufgabe zu einem Ganzen, einem „Bajanello“, verschmelzen lassen! Wie sie Piazzollas Wucht und Kraft nicht zu zerlegen suchen, sondern mit ganzer Kraft nachleben! Wie sie die gesamte Bandbreite des Piazzolla-Schaffens einzufangen verstehen: jene kontinuierliche Metamorphose vom „Ur-Tango“ zur absoluten, von den Wurzeln abgelösten Neuen Musik!

(…) Mit bewundernswerter Technik spielt Daniela Grenz auf ihrem Instrument den Piazzolla´schen Klaviersatz – ohne Erleichterungen, ohne Reduktionen. Das ergibt einen besonders satten, vollen, intensiven Sound. Die bajanello – Debut-CD ist vom Genießer ob solcher Intensität nur mit einer Atempause zu genießen.

Das Cello tritt zum Bajan als weiteres Register hinzu. Manchmal setzt es im Bass Akzente, dann schwingt sich das Cello in das Violin-Register auf, übernimmt die Melodie und lässt sich vollgriffig vom Bajan begleiten. Julia Polziehn besitzt genau diese interpretatorische und spieltechnische Bandbreite; es ist anzumerken, dass sich die beiden Instrumentalistinnen die Arrangements auf den Leib geschnitten haben. Bei beiden bleibt keine Facette ihres Könnens unbeleuchtet. (…) “

(Peter Klein)



„Geheimnis des Erfolgs“

„Tango ist Sehnsucht. Tango ist Einsamkeit, Melancholie und Pathos. Im Tango weint die argentinische Seele. Astor Piazzolla hat der Musik von Buenos Aires noch etwas hinzugefügt: Magie. Das „DUO BAJANELLO“ widmete dem genialen Bandoneonisten (…) zwei magische Konzerte.

(…) Bajan und Cello harmonieren perfekt miteinander. Geheimnis des Erfolgs? Der hohe Deckungsgrad an Obertönen. Darüber hinaus verfügen beide Instrumente über ein ungeheures Klangspektrum. Zweites Geheimnis: Hier gehen zwei hoch talentierte Musiker zu Werke, die die Kompositionen Piazzollas nicht nur ganz hervorragend interpretieren, sondern auch das Denken und Fühlen des genialen Tango-Virtuosen verinnerlicht haben.

(…) Den gewaltigen rhythmischen Parforce-Ritt durch den „Grand Tango“, ein Hauptwerk Piazzollas (gewidmet: M. Rostropowitsch) hatte sich das „DUO BAJANELLO“ für den Schluss aufgespart. Es waren die aufregendsten zwölf Minuten eines an starken Momenten reichen Konzertabends. Das Publikum im ausverkauften Canapé war begeistert. Langer kräftiger Applaus!“

(Rheinische Post)